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Freude am Fahrradfahren

Tipps und Tricks



Oft gemachte Fehler können die Freude und Sicherheit beim Radfahren stark vermindern.


Die hier zusammengestellten häufig beobachteten Fehler sind in der Regel leicht zu beheben und können dann die Freude und Sicherheit am Radfahren beträchtlich steigern.


Fehler Problem und Abhilfe
Zu wenig Luft im
Reifen
Reifen mit wenig Luft laufen schwerer und sind
anfälliger für sogenannte Durchschlaglöcher beim
Überfahren von Kanten. Deshalb möglichst bis zum
zulässigen Maximaldruck (steht meist auf dem
Reifenmantel) aufpumpen. Am besten sind
Standpumpen mit eingebautem Manometer
(Druckanzeige).
Sattelhöhe oft zu
niedrig
Oft wird der Sattel zu niedrig eingestellt. Dies
verhindert ergonomisch optimales Pedalieren und
belastet zudem möglicherweise das Kniegelenk
unnötig. Der Sattel befindet sich in der richtigen Höhe,
wenn bei unterer Pedalstellung Ihr mit der Ferse auf
dem Pedal stehendes Bein durchgestreckt ist
(pedaliert wird natürlich mit dem Ballen, nicht mit der
Ferse!). Mindestens 6 cm der Sattelstütze müssen
dabei im Rahmen bleiben, da sonst aufgrund der
Hebelwirkung das Sattelrohr des Rahmens oder die
Sattelstütze brechen können. An guten Stützen findet
sich eine entsprechende Markierung.
Kinder fahren
besser vor den
Eltern nicht
hintern ihnen
Kinder sollen immer vor den Eltern fahren, wenn nur
ein Elternteil mitfährt. Nur wenn Sie sehen, was Ihr
Kind macht, können Sie reagieren. Wenn das Kind
hinter Ihnen fährt, sehen Sie nicht, was es macht.
Zudem bestimmen Sie statt das Kind das Tempo, das
vorne fahrend das Tempo angeben sollte. Sind beide
Eltern mit dem Kind unterwegs, kann einer vorne und
einer hinten fahren.
Seitenabstand zu
parkenden Autos
oft zu wenig
Die meisten Radfahrer halten zu wenig Abstand zu
parkenden Autos. Dadurch gefährden sich Radfahrer,
da man immer mit sich öffnenden Autotüren rechnen
muss und die Folgen eines Ausweichens wie eines
Zusammenpralls sehr gravierend sein können. Dies
gilt übrigens auch für Radwege, die an parkenden
Autos vorbeiführen. Auch dort sollte immer genügend
Sicherheitsabstand eingehalten werden.
Fahren mit
Taschen am
Lenker
vermeiden
Ein Fahren mit Taschen am Lenker gefährdet den
Radfahrer in mehrfacher Hinsicht. Die Hände sind
möglicherweise nicht so frei, wie für adäquates
Bremsen notwendig, und vom Lenker
herunterhängende Teile können sehr leicht ins
Vorderrad gelangen und schlimme Stürze zur Folge
haben. Ein Rucksack, ein Korb oder am Gepäckträger
einzuhängende Taschen sind die wesentlich sicherere
Alternative.
Fahren mit
Regenschirm in
einer Hand
vermeiden
Ein Fahren mit Regenschirm in einer Hand gefährdet
den Radfahrer und schützt zudem nur unzureichend
gegen Regen. Mit einer Hand fahren heißt maximal
eine Bremse betätigen zu können (außer bei einer
zusätzlichen Rücktrittbremse) und die ist bei Nässe
auch noch weniger wirksam. Bei Wind ist zudem die
Gefahr, dass man den Schirm nicht halten kann und
dabei den Lenker verreißt. Besser ist ein spezieller
Radregenschutz, den es in vielfältigen Formen gibt
und den man auch dann dabei haben sollte, wenn es
beim Wegfahren nicht regnet.
Abstellen des
Fahrrads ohne
ausreichende
Sicherung gegen
Diebstahl
Beim Abstellen eines Fahrrads sollten immer die
beiden Laufräder (besonders solche mit
Schnellspannaben) und der Rahmen gesichert
werden, indem sie an einem festen Gegenstand
angesperrt werden. Am besten geeignet dazu sind
längere Kabelschlösser. Ungeeignet sind sich selbst
kringelnde Spiralschlösser, da diese durch die
Eigenspannung kaum auf die nominale Länge
ausgezogen werden können und meist sehr schwierig
durch die Speichen eines Rades zu fädeln sind.
Zahlenschlösser und Rahmenschlösser schützen nur
unzureichend und vor allem nicht gegen Wegtragen.
Fahren mit
unzureichendem
Schuhwerk
Zum Radfahren sollte man/frau auch geeignetes
Schuhwerk anhaben. Badelatschen, lose Slipper oder
hohe schlanke Absätze sind deshalb ungeeigent, weil
man damit in schwierigen Situationen nicht rutschfest
auf den Pedalen steht. Beim abbremsen kann man
nur unzureichend in einen sicheren Stand kommen.
Auch ein Abrutschen vom Pedal oder hängenbleiben
am Pedal ist nicht ausgeschlossen. Am besten ist
fest mit dem Fuss verbundes Schuhwerk mit einer
Sohle, die rutschfest auf dem jeweiligen Pedal
aufsitzt. Der Druck auf das Pedal sollte immer vom
Fussballen aus gehen, wofür auch die richtige
Sitzposition Vorraussetzung ist. Mit der Ferse oder
der Fussmitte zu treten ist falsch.(vgl. die richtige
Sitzposition)

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Ich freue mich Sie an der Zürcherstr. 17 in Eglisau begrüssen zu dürfen | paul.hebeisen@velo-hebeisen.ch

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